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DANIEL HESS
 

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Chubby Lady 2

Ein niedlicher Schaumstoff-Bomber aus tschechischen Landen und ein richtiger Slowie. Die Passgenauigkeit der Teile war leider nur sosolala. Fliegen tut der Doppeldecker mit dem beigepackten Motor zwar, aber mit dem minimen Leistungsüberschuss ist es nichts für Anfänger. Steigen ist nicht immer möglich! Nur für absolute Windstille geeignet. Bei meinem Exemplar sitzt übrigens Capt'n Eddie am Steuer...




 

Super Chipmunk

Ein richtiger "Hölzli-" Bausatz von Carl Coldberg. Zugegeben, einer der wenigen, die ich gebaut habe. Dafür aber mit 1A-Flugeigenschaften. Ein Flieger mit Charakter, der nicht jeder hat.
Angetrieben wird er von einem 15ccm ThunderTiger 4-Takter, der mit der Masse von 4.5kg bei 1.6m Spannweite recht gut fertig wird. Einzig das Einlaufen des Motors dauerte eine Ewigkeit und ich wollte das Teil mehrmals in die Tonne treten, bis es endlich stabil durchlief. Zum Glück habe ich's nicht getan. Jetzt läuft der Motor super und hat mehr Leistung als ein gleich grosser OS. Leider ist er auch dementsprechend durstig.




 
 

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Extra 300S

Jeder braucht doch eine Extra. Meine ergab sich aus einem ARF-Bausatz von Hobbico. Das Design finde ich aussergewöhnlich und sehr ansprechend. Die Folie ist bedruckt und wirklich Kraftstofffest. Wenn man den Flieger nicht "ablandet", dürfte man sehr lange Freude daran haben. Das Teil ist ca. 3.5kg schwer bei einer Spannweite von 1.48m. Ein moderater Wert für einen ARF-Flieger.




 

Extra 300S mit Winterausrüstung

Die Extra macht auch im Winter eine gute Figur. Die Flugeigenschaften mit den Skiern ändern sich nur sehr minim, eigentlich merke ich gar nichts davon, wenn ich ehrlich bin.
Der Antrieb übernimmt ein 15ccm 4-Takter von OS, der seine Sache sehr gut macht. Der Flieger hat tolle Flugeigenschaften. Sicher die besten in meiner ganzen Sammlung.




 
 

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Fokker DVII

Beim Anblick dieses Doppeldeckers in einer Zeitschrift habe ich mich sofort verguckt. Den musste ich haben, erst recht als ich las, dass es sich um einen ARF-Vertreter handelte. Also hinein in den Laden und nachgefragt. Leider war das Teil nicht vorrätig, wurde aber umgehend bestellt. Als der äusserst bunte Karton ankam, war ich sehr gespannt, was zum Vorschein kommt. Ich muss sagen, die Teile waren erstklassig gefertigt und passten einwandfrei. Die Bespannung mit rotem Oracover war tadellos und da waren auch noch die tollen Speichenräder.
Negativpunkte waren einzig die hochglänzende Bespannung und das Heckfahrwerk anstelle einer Kufe.




 

Fokker DVII

Aufgebaut war der Doppeldecker, ARF sei Dank sehr schnell. Etwas Zeit brauchte die Ausrichtung der Tragflächen, wofür ich extra eine Einstellwaage kaufte. Auch brachte ich's nicht übers Herz und hab anstelle des Heckfahrwerks eine Kufe gebastelt. Hat das Handling massiv verschlechtert. Als Vereinfachung, Scaler bitte weglesen, wurden die Querruder in der unteren Fläche eingebaut. Oben sind sie nur angedeutet. Was soll's, in der Luft sieht man das eh nicht mehr.
Der Flieger fliegt, von einem 8.5ccm Magnum 4-Takter angetrieben erstaunlich gut. Man kann extrem langsam fliegen und die Speichenräder sind einfach Klasse. Beim Starten verlangt er etwas Konzentration und auch beim Landen ist Feingefühl gefragt. Sonst ist Bockspringen angesagt.




 
 

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Fokker EIII

Erst mein zweites Modell mit Motor, also schon uralt, die kleine Fokker von Graupner mit einem schlappen Meter Spannweite. Einer aus der Gattung der Hölzli-Flieger, braucht also seine Zeit zum Aufbau. Gepowered habe ich ihn erst mit einem 1.75ccm OS 2-Takter, später habe ich einen 2.5ccm eingebaut. So konnte die Zahl der geglückten Starts spürbar gesteigert werden.
Das Fliegerchen hat mir viel Freude bereitet und ich habe viel von ihm gelernt (erster Bausatz, erstes Bespannen mit Folie etc.)




 

Fokker EIII

Das Fokkerli nach einem geglücktem Start. Hier schon mit dem etwas stärkeren 2.5ccm 2-Takter. Gibt doch ein gelungenes Flugbild ab, nicht wahr? Leider sind von den Starts etwa 1/3 missglückt. Mit meiner damaligen Flugerfahrung war an einen Bodenstart noch nicht zu denken, der Flieger wäre viel zu instabil gewesen, mit meinen Seitenruder-Künsten. So musste immer geworfen werden, wobei der kleine Motor manchmal wegen der Beschleunigung einen Schluckauf bekam, was dann mindestens eine 1..2 stündige Reparatur nach sich zog. Aber einmal in der Luft, benahm sich der Eindecker lammfromm. Ich konnte noch einem Bausatz bei Modellbau Sommer ergattern, mal sehen was daraus wird...




 
 

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Nieuport 17

Eine tragische Geschichte um einen wunderschönen, aus "Hölzli" gefertigten Eineinhalb-Decker und einen recht unerfahrenen Piloten. Aber immerhin etwa 100 Flüge konnten wir gemeinsam unternehmen, bis ein Steuerfehler meinerseits sein Lebenslicht aushauchte.
Bei Kindler Modellbau gibt's noch Bausätze. Wer weiss, vielleicht wenn mir der Sinn wieder einmal nach einem widerspenstig haken-schlagenden, bocksprüngigen und wundervoll fliegenden Oldtimer steht...




 

P51D Mustang

Keine Frage, sieht schick aus, das Teil. Kyosho bezeichnet den Bausatz als Super-Quality. Dem kann ich beipflichten, bis auf die Qualität der Folie. Nun ja, in der Luft sieht man das auch nicht. EZ-Fahrwerk ist natürlich Pflicht und motorisiert durch einen OS 70er 4-Takter geht der Flieger wie Sau. Mit der empfohlenen Motorisierung (8.5er) macht das nämlich keinen Spass, ist ja schliesslich ein Fighter! Aber: Ich habe zumindest das HLW verstärkt.
Die Flugeigenschaften sind 1A, klar, wenn das Vorbild auch so gut gewesen ist... Vielleicht ein bisschen kopfständig bei Starts und Landungen, was aber zum Teil auch am recht schweren Motor liegen kann.




 
 

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Piper PA 18 Super Cub (Clipped Wing)

Den habe ich Occasion gekauft bei Modellbau Sommer, als es den Laden noch gab. Ich musste nur noch die Fernsteuerung einbauen und einen Motor anschrauben. Als letzteren wählte ich einen Titan ZG22, welcher stets durch gute Laufkultur, aber nicht durch übermässige Leistung überzeugte. Als ich den Topfdämpfer durch ein Merker-Rohr ersetzte, ging es spürbar besser, aber die Optik litt etwas. Ich habe dann noch Tests mit einem MVVS Resorohr für einen 26ccm Motor gemacht. WOW! Man hätte damit Segler schleppen können. Kürzlich hab' ich den Flieger in die Ostschweiz verkauft. Ich hoffe, der neue Besitzer wird noch lange Freude daran haben.




 

Raven

Ein Show-Flieger, wie er im Buche steht. Ein aggressiver Kerl mit 1.25m Spannweite und einer Flächenbelastung von ca. 120g/dm2. Nichts für schwache Nerven. Bei mir hat er zumindest gut über 100 Flüge mitgemacht. Ein Motorabsteller mit anschliessender Landung im "Rough" demontierte das Fahrwerk. Nun liegt er in meinem Estrich und kühlt sein Gemüt ab und ich schone meine Nerven.




 
 

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SU-31

Eine SU-31 mit über 1.8m Spannweite ist für meine Verhältnisse ein Riesending. Gefallen hat sie mir auf Anhieb und schliesslich wollte ich auch mal wissen, ob gross auch gut fliegt. Also kaufte ich mir eines schönen oder besser wunderschönen Tages so ein Ding.
Die Teile sind einwandfrei vorgefertigt, es handelt sich um einen ARF-Flieger und der Preis ist heiss. Die Motorhaube (GFK) ist ein wahres Schmuckstück. Da ich immer Freude am Experimentieren habe, habe ich mir den brandneuen 26ccm Benziner der Firma MVVS gegönnt. Zusammen mit dem Resorohr habe ich den Motor erstmals auf meiner Piper (jetzt verkauft) ausprobiert und eingelaufen. Verglichen mit einem ZG22 hatte der Motor spürbar mehr Leistung. Wie sich später noch herausstellen sollte, lag es aber vor allem am Resorohr...




 

SU-31

Der Optik wegen hatte ich zuerst einen Krumscheid-Dämpfer (Salami) montiert. Es sollte sich zeigen, dass der Motor damit für diesen Flieger einfach zuwenig Leistung hatte. Also montierte ich schweren Herzens wieder das Resorohr und nun ist es OK. Nicht gerade berauschend zwar, aber immerhin. Die SU mit ihrem enormen Frontwiederstand (wegen des Sternmotors des Originals) braucht einfach viel Leistung.
Die EWD war leider massiv daneben, das Problem liess sich zum Glück unsichtbar beheben. Vielleicht hat der Hersteller das mittlerweile schon korrigiert. Ansonsten fliegt das Teil wirklich gut und ich sollte es nur mal richtig einstellen und besser fliegen lernen...




 
 

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SU-31

Sie sieht einfach frech aus, die kleine Graupner SU-31.
Das Modell wird als ARF mit sehr hohem Vorfertigungsgrad geliefert.

Dabei kostet sie praktisch gleich viel, wie eine ihrer Vorgänger aus gleichem Hause als Bausatz.
Hier der Vergleich:
SU-31, ARF, Spannweite 1390mm, ca. 3kg Preis: Fr. 260.-
SU-26, Bausatz, Spannweite 1450mm, ca. 3kg Preis: Fr. 240.-
Für diesen Unterschied kauft man sich heutzutage nicht mal mehr die Bespannfolie.

Technische Daten:
Spannweite: 1390mm
Masse: ca. 3kg
Motor: OS FS 91
Hersteller: Graupner
Typ: ARF (fast flugfertig)
Preis: ca. Fr. 260.-

Der ganze Erfahrungsbericht wird demnächst im Observer abgedruckt.




 
 



Depron ME-109

Hier findet ihr einen Bericht mit Fotos zur Depron ME-109 [693 KB]




 

EZ Mitsubishi A6M2 "Zero"

Hier mein Erfahrungsbericht mit Fotos [289 KB]




 
 

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